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Skalpell.atÖH/StudienvertretungenPresseaussendungen der ÖH

An vielen Kliniken wird eine Katastrophe an die Wand gemalt. Die angestellten ÄrztInnen sollen sich von den Drohungen nicht einschüchtern lassen und die Verhandlungshoheit behalten.

Wien/Graz/Innsbruck (OTS) - Nachdem im November auch der Bundesrat die lang überfällige Anpassung der Arbeitszeitregelung für angestellte ÄrztInnen beschlossen hat, rumort es in den österreichischen Krankenhäusern gehörig. In Salzburg, Kärnten, Wien und anderen Bundesländern stellen sich die in Krankenanstalten angestellten ÄrztInnen auf die Hinterbeine. Sie wollen die seit 11 Jahren überfällige Anpassung der Arbeitszeitregelungen an EU-Recht nicht ohne Anpassung der Gehaltsschemata passieren lassen. "In den allermeisten Dienstverträgen für angestellte ÄrztInnen ist das Grundgehalt lächerlich niedrig, erst mit dem Absolvieren vieler Überstunden und langer Dienste wird das Gehalt, vor allem für JungärztInnen, akzeptabel." berichtet Florian Schlader, Vorsitzender der ÖH Med Innsbruck.

Jede_r vierte Medizinstudierende wird vom Ausland abgeworben

Wien (OTS) - Die Hochschüler_innenschaften der Medizin Universitäten Wien, Graz und Innsbruck, sowie die ÖH Bundesvertretung schlagen Alarm: Jede_r vierte Medizinstudierende geht für das letze Ausbildungsjahr ins Ausland. Grund dafür sind die fehlende soziale Absicherung und die nicht vorhandene Bezahlung im ersten Arbeitsjahr an heimischen Krankenhäusern. "Medizinstudierende stehen durch das Klinisch-Praktische Jahr vor dem finanziellen Aus", sind sich die Hochschüler_innenschaften einig.

 

Wien (OTS) - Die Nachricht über die Integration der Wissenschafts- und Forschungsagenden in das Wirtschaftsministerium erschüttert uns als ÖH-Vorsitzteam an der Medizinischen Universität Innsbruck. "Dieses Vorgehen zeigt unmissverständlich, welchen geringen Stellenwert Wissenschaft und Forschung in der Regierung genießen und ist ein schlechtes Zeichen für die Zukunft", ärgert sich der 2. stellvertretende Vorsitzende Florian Schlader (IMU).

"Bei jeder Gelegenheit wird von den Parteien die Wichtigkeit des Nachwuchses in der Wissenschaft hervorgehoben. Gleich zu Beginn löst die neue Regierung das eigenständige Wissenschaftsministerium auf, um es zum Appendix des Wirtschaftsresorts herabzustufen. Wie soll man sich dabei als Studierender noch ernst genommen fühlen?", führt der 1. stellvertretende Vorsitzende Alexander Röhrl (IMU) weiter aus.

 

Wien (OTS) - Die Entlohnung von jungen Medizinern ist zu niedrig:
Über die Problematik der Gehaltsschere im österreichischen Gesundheitswesen wurde bereits viel berichtet und viel Besserung versprochen, jedoch lassen die Veränderungen nach wie vor auf sich warten. Dabei wäre ein angemessenes Gehaltsschema für Jungmediziner das Mindeste, um der zunehmenden ÄrztInnenflucht und unserem immanenten ÄrztInnenmangel entgegenzuwirken. Abzuwarten, neue Fakultäten zu schaffen und das KPJ auf Österreich zu beschränken wird dieses Problem aus unserer Sicht jedoch nicht zufriedenstellend lösen können.

In Innsbruck werden, wie jüngst den Medien zu entnehmen war, die niedrigsten Ärztelöhne Österreichs an JungmedizinerInnen ausbezahlt -allen voran am LKI. Man darf sich also nicht wundern, dass der Großteil der AbsolventInnen der Medizinischen Universität Innsbruck und jungen MedizinerInnen keine Absichten hegt, ihren Beruf am heimischen Standort auszuüben, wo neben den zum Teil massiv unterbesetzten Kliniken, den ohnehin langen Arbeitszeiten, obendrein eine indiskutable Entlohnung droht. Letztere liegt deutlich unter dem Durchschnitt aller vergleichbaren Kliniken im näheren deutschsprachigen Raum und steht in keinem Verhältnis zu der langjährigen Ausbildung, der enormen beruflichen Belastung, dem erheblichen administrativen Arbeitsaufwand und der Verantwortung der ÄrztInnen gegenüber PatientInnen.

Innsbruck (OTS)

Fusions-Umfrage:

Eine Umfrage der HochschülerInnenschaft der Medizinischen Universität Innsbruck zum Thema "Fusion der MUI mit der LFU", an welcher 780 der 2.903 Studierenden teilnahmen, ergab, dass sich 75% der Studierenden gegen die Pläne einer Fusion der Innsbrucker Universitäten aussprechen. Somit ist mit den Studierenden auch die letzte Partei der MUI zum Entschluss gekommen, dass eine Zusammenlegung der beiden Universitäten unter den vorgesehenen Konditionen hauptsächlich eine Verschlechterung der Lage darstellen würde. Für die Studierenden wäre durch eine Zusammenlegung der Unis durch gemeinsame Studienplatzfinanzierung, Autonomieverluste und erneute Umstellungen womöglich eine Stagnierung für Jahre zu befürchten.

14% der Umfrageteilnehmer waren in ihrem Standpunkt zur Fusion unentschieden und nur 9 % der Studierenden sprachen sich dafür aus. Die ÖH MUI sieht dieses als ein klares Zeichen, dass auch von Seiten der Studierenden dieses Politikum eindeutig nicht erwünscht ist und wird diese Haltung angemessen vertreten.

Studiengebühren:

Innsbruck (OTS) - Die HochschülerInnenschaft der Medizinischen Universität Innsbruck verfolgt die derzeitigen Diskussionen über die Einführung eines "Common Trunk" Jahres nach dem Medizinstudium mit großer Skepsis: Es ist allseits bekannt, dass vor allem die Dauer der postpromotionellen Ausbildung in Österreich einer der Hauptgründe dafür ist, dass österreichische Medizin-AbsolventInnen ins europäische Umland auswandern. Eine Reform der postpromotionellen Ausbildung ist daher dringend notwendig, um die Attraktivität der österreichischen Ausbildung zu stärken und dem Abwanderungs-Trend entgegen zu wirken.

Kommentar zur Wohnsituation der Studierenden und dem Semesterticket in Innsbruck

Innsbruck (OTS) - Bereits im Juni 2010 beschloss
Ex-Bildungsministerin Beatrix Karl bei der Budgeterstellung die Streichung der Förderungen für Neubauten und Sanierungen in Studentenheimen. Daher müssen nun österreichische Heimträger selbstständig für Erneuerungsmaßnahmen ihrer Wohnheime aufkommen. Nun ist es soweit: In vielen Studentenheimen stehen nötige Sanierungsmaßnahmen bevor, und da diese Maßnahmen nicht mehr subventioniert werden, müssen nun wohl oder übel die studentischen Bewohner dafür aufkommen.

In Innsbruck stehen die Studierenden seit jeher vor dem Problem hoher Wohnkosten und spärlichen Platzangebot. Dies ist nicht verwunderlich, bei einem Angebot von 3.500 Heimplätzen auf 30.000 Studierende.

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