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Taschenatlas Physiologie

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Neben Anatomie wird Physiologie als eines der großen Grundlagenfächer der Vorklinik gesehen, weswegen ein gutes Lehrbuch für dieses Fach wohl unverzichtbar ist. Nicht umsonst ist der „Silbernagl“ eines der großen Standardwerke und sein kleiner Bruder, der Taschenatlas, muss sich nicht hinter ihm verstecken. Im altbewährten Taschenatlas-Format, wie es jeder an unserer Uni vom „Platzer“ oder „Fritsch“ kennt, präsentiert sich der „kleine Silbernagl“. Auf ca. 400 Seiten wird alles zur Physiologie, ohne großes „Drumherum“ abgehandelt. Für jemanden wie mich, der die Sachen gerne auf den Punkt gebracht präsentiert bekommt und Zusammenfassungen liebt, ist dies ideal. Wer jedoch viel Text und eine etwas größer formatierte Schrift braucht, sollte eher auf ein richtiges Lehrbuch zurückgreifen. Außerdem wird ein gewisses Maß an Grundbegriffen abverlangt, was jedoch nach absolvierter KMP2, bzw. besuchter Vorlesung im 2. Semester kein Problem darstellen sollte. Die einzelnen Kapitel sind nach Körperfunktionen unterteilt und mit einem gewissen Grundstock an Wissen kann man das Kapitel seiner Wahl lernen, ohne sich vorher alle vorherigen Kapitel durchgelesen haben zu müssen.
Bekannt aus anderen Taschenatlanten gibt es auch hier wieder die „Klinik-Boxen“, wo Krankheiten erklärt werden. Somit bekommt man den gerade erlernten Stoff an praktischen Beispielen präsentiert und weiß, wofür man das ganze lernt.
Einen weiteren tollen Zusatz zu diesem Buch finde ich den Online-Zugang. Dank diesem hat man die Möglichkeit auch ohne Buch Zugriff auf die Lehrinhalte zu bekommen. Somit kann man, wenn man möchte, auch mit dem Smartphone auf dem Weg nach Innsbruck Physiologie lernen.

 

Zielpublikum und Fazit:

Für mich eines der besten Bücherformate die es gibt. Dank dem Taschenatlas-Format ist dieses Buch ideal für visuelle Lerntypen wie mich. Die Abbildungen sind sinnvoll gewählt und lassen sich dank vielen Farben perfekt einprägen. Die Schriftart ist etwas klein gewählt, jedoch wurde so ein kompaktes Format des Buches gewahrt und alle wichtigen Informationen konnten so erwähnt werden. Für diejenigen, die sich mit nur den wichtigsten Informationen und kurzen Texten nicht begnügen können, ist vermutlich der „große Silbernagl“ besser geeignet – dennoch kann dieses Buch auch gut als „Refresher“ verwendet werden. Ein gewisses Maß an Konzentration wird einem bei diesem Buch jedoch abverlangt, da in jedem Satz wichtige Infos stehen und man nicht einfach irgendwo drüberlesen kann, wie in den großen Wälzern. Für mich ist dieses Buch jedoch Mittel der Wahl und verdient von mir 5/5 Sternen.

Duale Reihe Pädiatrie

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Wer die anderen Werke der Dualen Reihe kennt, der wird bereits mit dem typischen Aufbau vertraut sein: Die Kombination aus Lehrbuch und einer Kurzzusammenfassung am Seitenrand. Die letzte Ausgabe der Dualen Reihe Pädiatrie liegt schon sechs Jahre zurück und in dieser Ausgabe wurde der Seitenumfang um etwa 30 Seiten erweitert und einige Bilder erneuert und hinzugefügt.

Die Pädiatrie ist ein sehr großes Fachgebiet, aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass dieses Buch über 900 Seiten stark ist. Jedoch täuscht dieser Seitenumfang darüber hinweg, dass auf viele Krankheiten nicht wirklich detailliert eingegangen wird, sondern meiner Ansicht nach stets ein grober Überblick gewahrt wird. Gegliedert sind die meisten Krankheitsbilder in Ätiologie und Pathogenese,  Symptome, die übliche Diagnostik und mögliche Differenzialdiagnosen, anschließend die Therapie und schlussendlich die übliche Prognose. Gelegentlich werden auch epidemiologische Daten präsentiert, sofern diese relevant sind. Wer also auf eine Struktur beim Lernen von Krankheitsbildern wert legt, dem wird dieses Buch gefallen. Bei der medikamentösen Therapie sind in der Regel auch die pädiatrischen gewichtsadaptierten Dosierungen angegeben. Positiv ist auch der umfassende Einsatz von Tabellen und einfach strukturierten Algorithmen, durch diese kann der Stoff oftmals besser verstanden und eingeordnet werden. Zudem wartet das Buch mit einer Vielzahl an Fallbeispielen und Bildern auf, die gerade den Studierenden wie mir, die noch nie auf einer Pädiatrie famuliert haben, die klinische Präsentation von Kinderkrankheiten nochmals verständlich und nachvollziehbar vor Augen führt.

Fazit: Persönlich habe ich nicht vor später die Laufbahn eines Pädiaters einzuschlagen, jedoch liegt es mir durchaus am Herzen auch die Physiologie und Krankheiten der kleinsten PatientInnen zu verstehen und für diesen Zweck ist die Duale Reihe das richtige Buch für mich: nicht zu ausführlich, gut verständlich und gut strukturiert. Im Allgemeinen würde ich dieses Buch eher MedizinstudentInnen ans Herz legen, die Pädiatrie lernen wollen und ein gut aufgebautes Lehrbuch suchen, welches sie durch eventuelle Famulaturen bzw. KPJ und die KMP bringt. Jene bereits sehr fortgeschrittene Studierende, die sich später einmal hauptberuflich der Pädiatrie widmen wollen, sollten wohl eher auf die großen Standardwerke der einzelnen pädiatrischen Fachdisziplinen zurückgreifen, da ihnen dieses Buch vielleicht zu oberflächlich ist.
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Wie in allen Büchern der „Dualen Reihe“ ist auch hier wieder die Gliederung Lehrbuch im Volltext und Kurzlehrbuch als Randbemerkung vorgenommen worden, was je nach Bedarf super zum Nachschlagen oder doch intensiverem Lesen geeignet ist.

Es ist in drei Teile untergliedert, von denen der erste (Teil A) sich mit dem Arzt-Patienten-Verhältnis, der allgemeinen Anamnese und körperlichen Untersuchung beschäftigt. Hier werden die grundlegenden Gesprächstechniken erklärt sowie die Allgemeinsymptome definiert. Ebenso findet sich eine strukturierte Anleitung der körperlichen Untersuchung sowie der Erhebung und Dokumentation von Befunden in diesem Anschnitt des Buches. Dieser Teil ist vor allem am Anfang der klinischen Fächer und zur Vorbereitung auf die Famulatur OSCE sehr hilfreich.

Spezieller wird es dann im Teil B mit circa 40 Seiten Blickdiagnosen mit Haut-, Haar-, Pupillen-, Schleimhaut- und vielen weiteren Abbildungen, die mit jeweils einer Fragestellung und kurzer Anamnese sowie einer Diagnosestellung versehen sind. Dieser Teil zeigt beispielhaft, wie verschiedene Ausprägungen von äußerlichen Veränderungen interpretiert werden können.

Schließlich im dritten und größten Teil C werden noch spezielle anamnestische Details und Untersuchungsmethoden in Bezug auf die jeweiligen Organsysteme sowie bei Kindern und Bewusstlosen dargestellt. Hier stehen auch Hörbeispiele und Videos per QR Code z.B. für Herz- und Lungenauskultation zur Verfügung. Dieser Teil ist super, um sich speziell für entsprechende Famulaturen vorzubereiten. Die auf Seite 322 befindliche Tabelle mit „Wörtern der Jugendsprache zu Körperteilen, Körperfunktion und Sexualität“ hat in mir allerdings eher Verwunderung als den großen „Aha“-Moment hervorgerufen. Naja, wenn’s den Autor freut.

Fazit: Das Buch hält was es verspricht und ist ein guter Leitfaden, um sich die strukturierte Anamnese und die klinische Untersuchung anzueignen. Die vielen Bilder, Fallbeispiele und Tabellen machen es sehr anschaulich und leicht verständlich. Die zur Verfügung gestellten Video- und Hörbeispiele machen das Lernen noch anschaulicher. Ein Buch, das man sicher immer wieder in die Hand nimmt und nicht nur als Staubfänger im Regal stehen hat.

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Das Meditricks Infektiobuch im DIN-A-4 Format besteht aus 184 Seiten und gliedert sich in vier große Themenbereiche: Pädiatrie, STD - sexuell übertragbare Erkrankungen, Neurologie und Auge.  Zu jeder Erkrankung werden kurz die wichtigsten Fakten von Erreger, Infektionsweg, Epidemiologie, Klinik, Diagnostik, Therapie und Prävention vorgestellt und im Bild mit einer Geschichte verarbeitet.

 

Um dieses Buch richtig zu verwenden und damit den besten Lernerfolg erzielen zu können, muss man sich zunächst mit der jeweiligen Krankheit/Virus/Bakterium in einem Lehrbuch beschäftigen. Erst nach dem man die theoretischen Grundlagen sich angeeignet hat lohnt sich der Blick in dieses Buch, den sonst versteht man nicht alle Zusammenhänge. Danach ist es aber der perfekte Begleiter. Mit Witz prägen sich die wichtigsten Fakten schnell ein und man erinnert sich an die „Comic“ Bilder noch Wochen später. Weiterhin sind Mikroskop Aufnahmen der Bakterien und Fotos zum klinischen Verlauf der Erkrankung eingebaut.

Um sein Wissen zu überprüfen gibt es zu jeder Erkrankung ein Quiz, was aber nicht immer Fakten sondern eher die Bildinterpretation abfragt, wodurch man sich immer mehr mit dem Bild und von diesem erschaffener Geschichte auseinander setzt.

Praktisch ist es auch, dass einige Erkrankungen miteinander vernetzt werden. Unten als eine Art Fußzeile werden die Erkrankungen nochmals „verlinkt“, sodass man schnell nachschauen kann, wenn man sich unsicher ist.

 

Fazit:

Dieses Buch verspricht  „331% mehr Lernerfolg“ durch die vielen Bilder, in denen sich eine Geschichte verbirgt, durch die vielen Assoziationen, Wortspiele und Witze. Das hat mir sehr gut gefallen und wahrscheinlich wurde das Versprochene auch gehalten.

Die bunten Farben und Fotos animieren dich zum lernen und wecken weitere Fantasie. Zusammen mit dem richtigen Lehrbuch ist es der perfekte Begleiter durch die Infektiologie, weil man nicht nur schnell sich an die wichtigsten Fakten erinnert, sondern auch weil man durch die Assoziationen nicht durcheinander kommt. Ich persönlich kann dieses Buch wärmstens empfehlen.

 

 

Antibiotika Verstehen. Merken

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Vielen Menschen verdanken Ihnen ihr Leben, Bakterien verfluchen sie und MedizinstudentInnen vergessen sie: Antibiotika. Sobald man in Innsbruck das fünfte Semester erreicht und einem am Anfang des Semesters die Türen zur Infektiologie geöffnet werden, wird man von einer gewaltigen Pharmakeule erschlagen, die man sich trotz Karteikarten, Tabellen und ständigem Wiederholen nur sehr schwer im Kopf behält. Ein kleines Heftchen mit einem Umfang von etwa hundert Seiten versucht diesem Umstand Abhilfe zu leisten, indem die Antibiotika bildlich in Auseinandersetzungen mit ihren suszeptiblen Keimen dargestellt werden.

Die wichtigsten Keime erhalten eigene Charaktere; So werden Listerien zu einer bekannten Mundhygienespülung oder Shigellen einfach mal zu Bakterien auf Skiern. Auch für die Antibiotikaklassen wurde teilweise tief in die Trickkiste gegriffen indem man aus Fosfomycin eine leuchtende (phosphoreszierende) Maus macht oder die Penicilline als Stifte (engl. Pen) dargestellt werden. All dies soll helfen die Antibiotikaklassen mit ihrem Wirkspektrum, Nebenwirkungen, Indikationen und dem Wirkmechanismus auf möglichst wenigen Seiten und ohne großen Lernaufwand unterzubringen. Damit man sich nicht rein auf das Bildmaterial verlassen muss, werden die vorhin erwähnten Lernziele eingangs nochmals mit den dazugehörigen Eselsbrücken schriftlich festgehalten. Nach und nach werden alle Antibiotikaklassen präsentiert und am Schluss bleibt auch noch ein wenig Platz, um auf die wichtigsten Problemkeime einzugehen. Trotz seines kleinen Umfang werden so durchaus sehr viele Informationen auf engen Raum verpackt, wodurch es meist unwahrscheinlich wird sich tatsächlich auch alle Bildinformationen beim ersten Anlauf zu merken und man öfter das Büchlein aufschlagen muss. Wie zu erwarten, gelingt es leider nicht für jedes Antibiotikum eine möglichst einfache Eselsbrücke zu erstellen, so wird meist direkt aus dem Wortlaut eine Eselsbrücke generiert und hierbei stößt man bei so manchem Namen an seine kreativen und damit auch merkbaren Grenzen. Auch manche Eselsbrücken sind grafisch etwas einfach gehalten worden, was den Lernerfolg ein wenig schmälert – der Großteil ist jedoch mit viel Liebe zum Detail gestaltet worden

 

Fazit:

Für jemanden, der seine kreativen Ressourcen beim Lernen der sehr wichtigen Antibiotika ein wenig sparen möchte und sich nicht für jede Substanzklasse eine eigene Eselsbrücke ausdenken will ist dieses Buch sehr empfehlenswert. Ich persönlich habe mich vorher schon intensiv mit diesem pharmakologischen Kapitel auseinandergesetzt und habe mir daher möglicherweise schon etwas leichter getan nochmals alle Puzzlesteine zusammenzusetzen, die Grafiken nachzuvollziehen und das gelernte nochmals zu wiederholen und noch besser zu merken. Leider sind manche Eselsbrücken/Antibiotika noch immer schwer zu merken, dass kann aber auch einfach an der Natur der Sache liegen; Nämlich den Antibiotika.

EKG-Kurs für Isabel

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Layout & Aufteilung:

Das Buch „EKG-Kurs für Isabel“ vom Thieme Verlag ist in folgende große Teile gegliedert: physiologische Grundlagen, einzelne EKG-Befunde mit dazugehörigen EKG-Beispielen (52 Stück) und am Ende gibt es ein EKG-Quiz und EKG-Übungen (15 Stück). Die Theorie ist in 36 Lektionen untergliedert von jeweils meist weniger als 5 Seiten. Schlagwörter sind fett hervorgehoben, was es leicht macht den Text zu überfliegen und sich trotzdem dabei etwas zu merken. Am Ende jeder Lektion wird das Wichtigste in einem Merke-Kasten zusammengefasst und wiederholt. An die Lektionen schließen die 52 EKG-Beispiele an. Bei diesen EKGs wird unterhalb aufgelistet, was in den Ableitungen gesehen werden soll und wie man die Befunde deutet. Alle EKGs sind in der Schreibgeschwindigkeit von 50 mm/s dargestellt. 

Das Buch beinhaltet auch ein EKG Lineal, wobei auf diesem im Vergleich zu anderen EKG-Linealen kein Cabrera-Kreis und keine Werte für die relative QT-Dauer aufgedruckt sind.

Wie bei den meisten Büchern gibt es auch bei diesem Buch eine PIN-Nummer, um online auf das Buch zugreifen zu können und es wird ein online-Lernprogramm mit 150 EKGs angeboten.

 

Das Buch ist didaktisch sehr gut aufgebaut mit Merke-Kästchen und die Formatierung der Abbildungen und des Textes ist sehr ansprechend gewählt. Der Inhalt ist einfach und gut verständlich geschrieben und das Format des Buches ist auch sehr handlich, nicht zu dick und gut überall mitzunehmen.

Es werden alle Fähigkeiten vermittelt, die man braucht um EKGs gut lesen und beurteilen zu können.

 

Die 7. Auflage ist im Vergleich zur 6. Auflage optisch ansprechender aufbereitet und es wurde das Kapitel „EKG-Befundung bei Kindern und Jugendlichen“ ergänzt.

 

Fazit:

Das Buch EKG-Kurs für Isabel ist absolut empfehlenswert für jede/n MedizinstudentIn und der Preis von 34,99€ ist meiner Meinung nach angemessen.

Mit diesem Buch fällt der Einstieg zur Interpretation eines EKGs leicht und auch für das Erlernen von schwierigen und nicht so häufigen EKG Befunden ist dieses Buch perfekt geeignet. Das bunte und lockere Layout erleichtert das Lesen/Lernen und die kommentierten EKG-Beispiele im Anschluss zur Theorie helfen das Gelernte sofort anzuwenden und gut zu festigen.

Endspurt Histologie

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Ich nutzte das Heft „Endspurt Vorklinik Histologie“ einst für die Prüfungsvorbereitung zur KMP1 – der ersten Mediziner-Semesterprüfung in Innsbruck. Ca. 15% der Fragen bezogen sich auf den Themenbereich Histologie. Wie ich fand, waren jene Unterbereiche der Histologie, welche wir im Unterricht durch besprochen haben, fast ausreichend erklärt und darstellungsreich abgebildet.


Zielgruppe:

„Endspurt Vorklinik Histologie“ richtet sich vor allem an Studenten, die sich schon einigermaßen in die Welt der Histologie eingelesen haben und gerne die wichtigsten Daten und Fakten, kompakt und übersichtlich dargestellt haben möchten. Ganz nützlich kommt dieses Thieme Hefterl fürs Histologie-Praktikum wegen seiner tollen Abbildungen. Vor allem am Anfang, wenn man solche abstrakte Bilder sieht, erkennt man meist nichts. Mit dem Histo- Skript gelingt aber der Einstieg optimal.


Aufbau / Didaktik:

Das Heft ist in 3 Lernpakete gegliedert welche insgesamt aus 11 Kapitel bestehen. Dies ermöglicht eine gute Übersicht beim Lernen und lässt Zusammenhänge sinnvoll erkennen. Praktisch sind diese Lerntipp-/ Fazit- Kästchen und die gelb markierten Stellen, die hin und wieder im Text auftauchen und wichtige Informationen noch einmal Herausheben und wiederholen. Auf die IMPP-Hinweise kann ich leider nicht eingehen, da das Studium und die Schwerpunkte in Österreich vermutlich nicht die Gleichen sind, wie bei unserem großen Bruder Deutschland. Auch auf den Online-Kurs kann ich keine Beschreibung angeben, weil noch nicht probiert. 

Inhalt:

Verständlicher weiße kann man dieses Skript nicht mit dem legendären Lüllman-Rauch vergleichen. Es enthält gerademal 100 Seiten (Verzeichnis inklusive) und ist wirklich nur für den Überblick geschaffen. Jedoch ist es für die ersten 3-4 Semester ein gutes Begleit-Skript zu dem zuerst genannten Taschenbuch Lüllman-Rauch, da es um einiges übersichtlicher ist und die Zusammenhänge besser ersichtlich sind.

Fazit:

„Endspurt Vorklinik Histologie“ fasst die wichtigsten Inhalte dieses Faches komprimiert zusammen und ist gerade deshalb, ein ziemlich tolles ,,Werkzeug“ nebenbei. Ich werde es weiterhin zum Taschenatlas ergänzend für meine Prüfungsvorbereitung und zur generellen Übersicht verwenden.

Neuroanatomie – Struktur und Funktion

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Rezension (inkl. Fazit bitte 300-400 Wörter)

Trepel’s „Neuroanatomie“ ist ein Standardwerk der Anatomie, zumindest an unsrer Uni. Sicher gibt es detailliertere und umfangreichere Lehrbücher, und für die Facharztausbildung zum Neurochirurg wäre es wohl zu oberflächlich, es ist jedoch auch eher für den Gebrauch von Studenten gedacht und als solches auch interessant und ohne mit unnötigen Fachbegriffen um sich zu werfen geschrieben. Das Buch vermittelt jedoch mit seinen, verglichen mit anderen Lehrbüchern der Anatomie doch recht wenigen, knapp 350 Seiten (exklusive Glossar, Vorwort, etc.) einen erstaunlich ausführlichen Überblick über die Neuroanatomie.

Die Kapitel des Buches bauen zwar aufeinander auf, allerdings habe ich zunächst die Kapitel über das PNS und das vegetative Nervensystem gelesen und erst später die Kapitel über das ZNS und hatte dabei keine größeren Verständnisschwierigkeiten. Vor allem für die Bahnsysteme lohnt es sich, die Kapitel in der vorgegebenen Reihenfolge zu lesen.

Die Abbildungen im Trepel sind gut verständlich und logisch aufgebaut, manchmal muss man jedoch sagen, dass sie die Dinge zu vereinfacht darstellen und manche meiner Meinung nach wichtigen Dinge auslassen, die vielleicht noch gut gepasst hätten, vor allem im Kapitel zu den Hirnnerven. Auch haben mir manchmal größere Übersichten gefehlt, die einzelne Aspekte des Nervensystems ins große Ganze einordnen. Dafür gibt es am Ende des Buches noch mal Abbildungen zu den Bahnsystemen die für die schnelle Wiederholung, z.B. kurz vor der Prüfung, perfekt sind. Auch die Beschreibungen zu den Abbildungen sind in der Regel äußerst ausführlich und können ebenfalls zur Wiederholung  gut benutzt werden.

Es finden sich auch immer wieder zwischendurch klinische Fälle und die Erwähnung der medizinischen Relevanz in vielen Fällen, was das Lesen um ein vielfaches interessanter macht, und motiviert, sich mit dem jeweiligen Thema ausführlich zu befassen. Dadurch fällt es viel leichter während mancher der doch sehr komplexen Themen am Ball zu bleiben und nicht das Interesse zu verlieren.

Hin und wieder sind einzelne Informationen als „Merke“ extra herausgegriffen um sie besonders hervorzuheben. Außerdem sind manche Absätze im Buch in grauer Schrift geschrieben, diese sind eigentlich dazu gedacht, dass sie extra Informationen liefern, die nicht unbedingt prüfungsrelevant sind sondern eher für interessierte Leser sind. Persönlich fand ich jedoch, dass gerade diese Absätze interessante und sogar auch wichtige Informationen enthalten, deswegen würde ich empfehlen diese immer mitzulesen.

Am Ende jedes Kapitels gibt es immer eine kurze Zusammenfassung zum jeweiligen Thema. Diese sind vor allem dazu gedacht, noch mal die wichtigsten Aspekte schnell darzustellen, zum Lernen und Nachschlagen sind sie zu kurz. Auch hat jedes Kapitel ca. 10 Wiederholungsfragen + Antworten die der Selbstprüfung dienen und einem Helfen einzuschätzen, ob man das Thema auch wirklich verstanden hat.

Außerdem gibt es ein komplettes Kapitel zum Schluss mit nur klinischen Fällen + Fragen und Antworten zu diesen. Dieses fand ich persönlich das interessanteste empfehle es jedem sich die Zeit zu nehmen, dieses durchzugehen, da auch die meisten Kapitel damit nochmals auf eine gute und vor allem auch relevante Art und Weise wiederholt werden.

Abschließend lässt sich dies sagen: Der Trepel ist ein Lehrbuch, das vor allem an Studenten gerichtet ist, und diese damit natürlich auch auf Prüfungen vorbereiten will. Selbst wenn man es jedoch nicht nur unter diesem Aspekt betrachtet ist es ein sehr gutes Buch, welches gut eine Brücke zwischen funktionellen, anatomischen und klinischen Aspekten des Nervensystems schlägt und ohne zu ausführlich zu werden ein gutes Verständnis der Neuroanatomie vermittelt.

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