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Hintergrund: Die Lymphome sind eine heterogene Gruppe von hämatologischen Neoplasien. Viele der derzeit publizierten Daten bezüglich der Effizienz von neuen Medikamenten beruht auf prospektiven klinischen Studien. Allerdings ist das Patientengut in solchen Studien selektioniert und spiegelt nur begrenzt den Klinikalltag wieder. Somit ist die tatsächliche Effizienz von neuen Medikamenten, Überlebensdaten, etc. nur im Rahmen von Versorgungsforschung möglich.

Zielsetzung: Aufbau einer Datenbank von Patienten die an einem Lymphom erkrankt sind. Mit Hilfe dieser Daten sollen die Präsentation bei Diagnose, der klinische Verlauf und Überlebensparameter von diesen lymphoproliferativen Erkrankungen im Alpenraum untersucht werden.

Methode: In einer Kooperation zwischen des Abteilung für Hämatologie des Zentralkrankenhauses Bozen, Südtirol, Italien (Priv.-Doz., Prof a.c. Dr. Michael Mian) und der Abteilung für Innere Medizin V (Hämatologie und Onkologie) der Universitätsklinik Innsbruck (Univ.-Prof. Dr. Michael Steurer) sollen bestimmte Daten von Patienten welche an einem Lymphom im Zeitraum 2010-2017 erkrankt sind, ausgehoben werden. Die Analyse und Interpretation dieser Daten erfolgt unter der Betreuung.

Voraussetzung an die Studierenden: Interesse für hämatologische Neoplasien, für Versorgungsforschung und für die Analyse von real-life Daten. Die Erstellung der Lymphomdatenbank soll im Rahmen einer Teamarbeit erfolgen. Für die Aushebung der Daten in Südtirol sind Italienischkenntnisse notwendig.

Anzahl der gesuchten Diplomanden: 5 (davon 2-3 mit guten Italienischkenntnissen)

Was wir bieten: Die Diplomarbeit wird an der Univ.-Klinik für Innere Medizin V (Hämatologie und Onkologie) durchgeführt während die Sammlung der Daten auch in Bozen (Südtirol, Italien) erfolgt. Ein sofortiger Beginn wäre möglich.

Kontakt:
Priv.-Doz. Dr. Michael Mian, Prof. a.c.
Zentralkrankenhaus Bozen
Lorenz-Böhler Str. 5
39100 Bozen
Italien
Email: michael.mian@i-med.ac.at

Lange Zeit galt das Herz als postmitotisches Organ mit fehlender Regenerationsfähigkeit d.h. abgestorbenes Myokard kann nicht mit funktionellem Herzmuskelgewebe ersetzt werden. Auf den ersten klinischen Blick hat sich an dieser Tatsache nichts geändert. Seit einigen Jahren mehren sich jedoch die wissenschaftlichen Beweise, dass das Herz sehr wohl eine regenerative Kapazität besitzt. Diese ist jedoch bei weitem nicht ausreichend, klinisch signifikante kardiale Erkrankungen zu kompensieren.

Im Gegensatz dazu können der mexikanische Schwanzlurch „Axolotl“ und der Zebrafisch ein Leben lang kardiale Schäden effektiv regenerieren. Gemeinsam mit anderen Forschungsgruppen gelang uns kürzlich der Nachweis einer hervorragenden Regenerationsfähigkeit neugeborener Mausherzen. Wir entwickelten ein Herzinfarktmodell in der neugeborenen Maus und bewiesen eine komplette Regenerationsfähigkeit nach klinisch relevantem Herzinfarkt.

Ziel unserer Forschungsgruppe an der Universitätsklinik für Innere Medizin III - Kardiologie und Angiologie - ist das mechanistische Studium der neonatalen Regenerationsfähigkeit im murinen Herz: Wie verändert sich das kardiale Transkriptom innerhalb der ersten Lebenswoche und was sind „target genes“ für myokardiale Regeneration?

Wir verwenden eine breite Palette an molekularbiologischen, in vitro und in vivo Methoden zur Untersuchung unserer Hypothese (PCR, WB, Histo, IF, IHC, Zellkultur, AAV unterstützte RNAi, LAD ligation Modell, Mausechokardiographie,...).  Ziel der Diplomarbeit ist die Mitarbeit im Forschungslabor inkl. Klonieren eines AAV (Adeno-assozierter Virus) Vektors, AAV Produktion in der Zellkultur, Zellkulturexperimente, Kardiomyozytenisolation, PCR, WB, Histologie und Mauszucht bzw. -echokardiographie. Für weiterführende Information verweisen wir auf die publizierte Literatur und freuen uns bei Interesse auf ein persönliches Gespräch.

Dr. Bernhard Haubner, PhD: bernhard.haubner@i-med.ac.at
Dr. Thomas Schütz: thomas.schuetz@i-med.ac.at

Publikationen zum Thema:

Angebot DIPLOMARBEIT

Systematic review - Das geriatrische Assessment in der hämatopoetischen Stammzelltransplantation bei älteren PatientInnen mit hämatologischen Neoplasien

Systematic review - Geriatric assessment in individualised therapy planning in hematopoietic stem cell transplantation in elderly patients with hematological malignancies

Hintergrund: Die hämatopoetische Stammzelltransplantation (HSCT) stellt eine bewährte Behandlungsmöglichkeit bei verschiedenen hämatologischen Neoplasien dar. Aktuell machen ältere Menschen einen Großteil unserer PatientInnen aus. Die Einschätzung der Qualifikation von älteren PatientInnen für eine HSCT ist komplex und beruht derzeit weitgehend auf subjektiver ärztlicher Erfahrung. 

Zielsetzung: Analyse der Relevanz der Parameter des geriatrischen Assessment in der Prädiktion des Verlaufs der HSCT bei älteren PatientInnen mit Blutkrebs ausgehend von Literaturdaten. Entwicklung der Basis für einen Algorithmus zur strukturierten Risikostratifizierung für HSCT bei Älteren.

Methode: Systematic review der Literatur in Kooperation mit Mitarbeitern der Abteilung Public Health (Univ.-Prof. Dr. Uwe Siebert), UMIT, Hall in Tirol. Analyse und Interpretation dieser Daten unter der Betreuung von Prof. Reinhard Stauder.

Voraussetzung an die Studierenden: Interesse für hämatologische Neoplasien, für ältere Krebspatientinnen und die Implementierung des geriatrischen Assessment. Interesse für Konzepte des health technology assessment. Das Projekt kann zu einem  MD PhD Programm ausgeweitet werden.

Was wir bieten: Die Diplomarbeit wird an der Univ.-Klinik für Innere Medizin V (Hämatologie und Onkologie) durchgeführt. Betreut wird sie von Univ.-Prof. Dr. Reinhard Stauder. Es erfolgt

eine  Kooperation mit Mitarbeitern der Abteilung Public Health, UMIT, Hall in Tirol (Leitung: Univ.-Prof. Dr. Uwe Siebert). Vorarbeiten zum systematic review sind bereits erfolgt. Ein sofortiger Beginn wäre möglich.

Kontakt:

ao.Univ.-Prof. Dr.med. Reinhard STAUDER MSc
Univ.-Klinik für Innere Medizin V (Hämatologie und Onkologie)
Medizinische Universität Innsbruck
Anichstraße 35, 6020 Innsbruck, Österreich

reinhard.stauder@i-med.ac.at

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