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Im   Daniel   Swarovski   Labor   des   Departments   für   Viszeral-­,   Transplantations-­   und  
Thoraxchirurgie wird folgende Diplomarbeit ausgeschrieben:

Projektbeschreibung:    
In   den   letzten   zwei   Jahrzehnten   hat   die   vaskularisierte   Gewebetransplantation   (VCA)  
einen   immer   breiteren   Einsatz   gefunden.   Eine   große   Herausforderung   stellt   trotz  
Implementierung  neuer  immunosuppressiver  Protokolle  die  Transplantat-­Abstoßung  dar.  
Neben   der   akuten   Abstoßung,   die   bis   zu   90%   aller   handtransplantierten   Patienten,   vor  
allem  in  der  Frühphase  nach  Transplantation,  betrifft,  häufen  sich  den  letzten  Jahren  die  
Berichte   über   Fälle   von   chronischer   Transplantatabstoßung,   welche   in   der   Mehrzahl  
wegen   progressivem   Verlauf   und   Mangel   an   Behandlungsoptionen   zu   einem  
Transplantatverlust  führten.    
Um  die  Vorgänge,  welche  zu  einer  chronischen  Abstoßung  führen  und  die  Mechanismen  
dahinter,  besser  verstehen  zu  können,  möchten  wir  ein  neues  Model  zur  Untersuchung  
der  chronischen  Abstoßung  nach  Hinterlauftransplantation  in  der  Ratte  etablieren.  Dabei  
dienen  Fischer-­344  als  Spender  und  Lewis  Ratten  als  Empfänger  in  einem  sogenannten  
“minor   histocompatibility   mismatch”   Model.   Dieses   Tiermodel   ist   in   der   soliden  
Organtransplantation   bereits   lange   etabliert   und   gilt   als   leicht   zu   reproduzierendes   und  
einfaches  Model  um  Veränderungen  im  Sinne  einer  chronischen  Transplantatabstoßung  
zu  erzeugen.  In  einem  Pilotprojekt  konnten  wir  bereits  zeigen,  dass  man  damit  auch  im  
Setting   von   VCA   voranschreitende   chronische   Schäden   induzieren   kann.   Im   Weiteren  
möchten   wir   die   Schäden   an   den   verschiedenen   Komponenten   eines   VCA’s   genau  
definieren  und  die  dahinterliegenden  Mechanismen  näher  ergründen.  
 
Anforderungen:    
Diese  Ausschreibung  richtet  sich  an  StudentInnen  der  Humanmedizin.  Erwartet  werden  
Zuverlässigkeit,  Sorgfalt  und  natürlich  Freude  am  selbständigen  wissenschaftlichen  Arbeiten.  
Es  erfolgt  eine  genaue  Einschulung  im  Umgang  mit  den  Tieren  und  der  notwendigen  
Methodik  (keine  Vorkenntnisse  erforderlich).    
 
Dauer:  1,5  Jahre  
Arbeitsaufwand:  ca.  2-­4h  pro  Woche  (flexible  Zeiteinteilung  möglich)  
Beginn  der  Arbeit:  jederzeit  ab  sofort  (Mai  2018)  
 
Kontakt:    
Dr.  med.  univ.  Franka  Messner  
Tel.:  0512-­504-­80779    
e-­mail:  franka.messner@tirol-­kliniken.at

Das PDF der Ausschreibung findet Ihr angehängt!

Studienprotokoll: Evaluation der inzidentiellen Hodentumoren bei Patienten mit Hydrozele testis

Studiendesign: Retrospektive Observationsstudie

Ansprechpartner:
Ass. Prof. Priv. Doz. Dr. Isabel Heidegger, PhD
Department of Urology, Medical University Innsbruck

Ziel der Studie: Identifikation von inzidentiellen Hodentumoren im Rahmen der Hyrozele testis Abklärung

1. Hintergrund:

Das Hodenkarzinom ist eines der häufigsten Tumoren bei Jungen Männern und hat trotz guter therapeutischer Optionen eine betrachtliche Mortalität, v.a. in spät diagnostizierten Tumorstadien. Klassisches Leitsymptom des Hodentumors ist die schmerzlose Größenzunahme des Hodens mit einer tastbaren Knotenbildung innerhalb des Hodens oftmals beleitet von einer Wasseransammlung zwischen den Hodenhüllen (Hydrozele testis).

Generell unterscheidet man die angeborene von der erworbenenen Hyrozele. Während die angeborene Hydrozele zumeist durch einen fehlenden Verschluss des Processus vaginalis entsteht (Hydrocele communicans), herrscht bei der erworbenen Hydrozele ein Ungleichgewicht zwischen Flüssigkeitsproduktion und Abfluss im Cavum serosum testis. Dieses Ungleichgewicht ist meist auf Entzündungen des Nebenhodens, Traumata, Hoden-/Hydatidentorsion oder auf einen defekten Lymphabfluss (nach Varikozelen-OP, Leistenherniotomie...) zurückzuführen. Weiters sind Hodentumore oftmals mit einer Hydrozele vergesellschaftet. Jedoch sind die meisten Hydrozelen, welche chirurgisch saniert werden auf keine dieser Ursachen zurückzuführen.

Ziel dieser Studie ist es nun bei Patienten welche aufgrund einer Hyrozele testis unklarer Genese an unserer Abteilung eine Resektion der Hodenhüllen erhalten haben, die Indizenz an Hodentumoren zu evaluieren.

2. Studiendesign: Retrospektive Observationsstudie

3. Studienzentrum: Universitätsklinik für Urologie, Medizinische Universität Innsbruck

4. Patientenkollektiv & Einsschlusskriterien: Alle Patienten, welche seit dem 01.01.2000 bis zum aktuellen Zeitpunkt an der Universitätsklinik für Urologie eine Hyrozelenoperation sowie einen präoperativen Ultraschall erhalten haben.

5. Projektbeschreibung:
a) Erhebung der Hyrozelenoperationen seit dem 01.01.2000 mittels des stationären ICD Codes und des Operationscodes (Patientenlisten bereits vohranden)
b) Erhebung der präoperativen Sonographiebefunde à Ermittlung der Anzahl von Hodentumoren in der präoperativen Sonographie

6. Anzahl der Patienten: Ca. 250 Patienten

7. Projektlaufzeit: Maximal 6 Monate

8. Beginn: ab sofort

Hintergrund: Die Lymphome sind eine heterogene Gruppe von hämatologischen Neoplasien. Viele der derzeit publizierten Daten bezüglich der Effizienz von neuen Medikamenten beruht auf prospektiven klinischen Studien. Allerdings ist das Patientengut in solchen Studien selektioniert und spiegelt nur begrenzt den Klinikalltag wieder. Somit ist die tatsächliche Effizienz von neuen Medikamenten, Überlebensdaten, etc. nur im Rahmen von Versorgungsforschung möglich.

Zielsetzung: Aufbau einer Datenbank von Patienten die an einem Lymphom erkrankt sind. Mit Hilfe dieser Daten sollen die Präsentation bei Diagnose, der klinische Verlauf und Überlebensparameter von diesen lymphoproliferativen Erkrankungen im Alpenraum untersucht werden.

Methode: In einer Kooperation zwischen des Abteilung für Hämatologie des Zentralkrankenhauses Bozen, Südtirol, Italien (Priv.-Doz., Prof a.c. Dr. Michael Mian) und der Abteilung für Innere Medizin V (Hämatologie und Onkologie) der Universitätsklinik Innsbruck (Univ.-Prof. Dr. Michael Steurer) sollen bestimmte Daten von Patienten welche an einem Lymphom im Zeitraum 2010-2017 erkrankt sind, ausgehoben werden. Die Analyse und Interpretation dieser Daten erfolgt unter der Betreuung.

Voraussetzung an die Studierenden: Interesse für hämatologische Neoplasien, für Versorgungsforschung und für die Analyse von real-life Daten. Die Erstellung der Lymphomdatenbank soll im Rahmen einer Teamarbeit erfolgen. Für die Aushebung der Daten in Südtirol sind Italienischkenntnisse notwendig.

Anzahl der gesuchten Diplomanden: 5 (davon 2-3 mit guten Italienischkenntnissen)

Was wir bieten: Die Diplomarbeit wird an der Univ.-Klinik für Innere Medizin V (Hämatologie und Onkologie) durchgeführt während die Sammlung der Daten auch in Bozen (Südtirol, Italien) erfolgt. Ein sofortiger Beginn wäre möglich.

Kontakt:
Priv.-Doz. Dr. Michael Mian, Prof. a.c.
Zentralkrankenhaus Bozen
Lorenz-Böhler Str. 5
39100 Bozen
Italien
Email: michael.mian@i-med.ac.at

Angebot DIPLOMARBEIT

Systematic review - Das geriatrische Assessment in der hämatopoetischen Stammzelltransplantation bei älteren PatientInnen mit hämatologischen Neoplasien

Systematic review - Geriatric assessment in individualised therapy planning in hematopoietic stem cell transplantation in elderly patients with hematological malignancies

Hintergrund: Die hämatopoetische Stammzelltransplantation (HSCT) stellt eine bewährte Behandlungsmöglichkeit bei verschiedenen hämatologischen Neoplasien dar. Aktuell machen ältere Menschen einen Großteil unserer PatientInnen aus. Die Einschätzung der Qualifikation von älteren PatientInnen für eine HSCT ist komplex und beruht derzeit weitgehend auf subjektiver ärztlicher Erfahrung. 

Zielsetzung: Analyse der Relevanz der Parameter des geriatrischen Assessment in der Prädiktion des Verlaufs der HSCT bei älteren PatientInnen mit Blutkrebs ausgehend von Literaturdaten. Entwicklung der Basis für einen Algorithmus zur strukturierten Risikostratifizierung für HSCT bei Älteren.

Methode: Systematic review der Literatur in Kooperation mit Mitarbeitern der Abteilung Public Health (Univ.-Prof. Dr. Uwe Siebert), UMIT, Hall in Tirol. Analyse und Interpretation dieser Daten unter der Betreuung von Prof. Reinhard Stauder.

Voraussetzung an die Studierenden: Interesse für hämatologische Neoplasien, für ältere Krebspatientinnen und die Implementierung des geriatrischen Assessment. Interesse für Konzepte des health technology assessment. Das Projekt kann zu einem  MD PhD Programm ausgeweitet werden.

Was wir bieten: Die Diplomarbeit wird an der Univ.-Klinik für Innere Medizin V (Hämatologie und Onkologie) durchgeführt. Betreut wird sie von Univ.-Prof. Dr. Reinhard Stauder. Es erfolgt

eine  Kooperation mit Mitarbeitern der Abteilung Public Health, UMIT, Hall in Tirol (Leitung: Univ.-Prof. Dr. Uwe Siebert). Vorarbeiten zum systematic review sind bereits erfolgt. Ein sofortiger Beginn wäre möglich.

Kontakt:

ao.Univ.-Prof. Dr.med. Reinhard STAUDER MSc
Univ.-Klinik für Innere Medizin V (Hämatologie und Onkologie)
Medizinische Universität Innsbruck
Anichstraße 35, 6020 Innsbruck, Österreich

reinhard.stauder@i-med.ac.at

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