Das neue KPJ ist da, und wie geht es nun weiter?

Am 17. April 2013 hatten wir seitens der Studienvertretung und ÖH ein Diskussionsforum zum neuen KPJ, welches ab dem Wintersemester 2014/2015 gilt, organisiert. Die Änderungen werden erstmals das jetzige 8.Semester betreffen. Über 200 Studierende des 6. und 8. Semesters waren anwesend und hatten die Möglichkeit, Prof. Mutz, Vizerektor für Lehre und Studienabteilung, Prof. Prodinger, Vorsitzender der Curricularkommission und Dr.in Pierer, Leiterin der Stabstelle für Curriculumsentwicklung und Prüfungsent- und abwicklung (CEPEA), ihre Fragen zu stellen.

In diesem Protokoll haben wir die wichtigsten Punkte, die angesprochen wurden, noch einmal zusammengefasst. Sollten dennoch noch Unklarheiten oder Fragen im Raum stehen, könnt ihr euch jederzeit an uns wenden (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Welche wesentlichen Änderungen gelten für das neue KPJ ab dem WS 2014/2015 ?

Der wichtigste Punkt ist die Verlängerung von 32 auf 48 Wochen, wobei die Verlängerung die beiden Pflichtmodule Innere Medizin und Chirurgie betrifft. Beide sind von jeweils 8 Wochen auf 16 Wochen verlängert worden. Wahlfächer I und II sowie das Pflichtmodul der Allgemeinmedizin bleiben unverändert bei 4 Wochen.

 

Organisatorisches vor dem KPJ:

Wenn ein KPJ Modul selbstständig organisiert wird, dann muss im Vorfeld für jede Ausbildungsstätte eines KPJ-Moduls eine Genehmigung eingeholt werden, damit das KPJ Modul an dieser Institution absolviert werden kann. Das entsprechende Formular findet ihr auf Ilias.

Mit diesem kann die Genehmigung frühestens nach der SIP4a bis spätestens einen Monat vor entsprechendem KPJ-Modul Beginn  in der Studienabteilung beantragt werden.

Abschließend muss diese Genehmigung zusammen mit dem Antrag auf Anerkennung nach der Ableistung des KPJ Moduls in der Abteilung für Lehre und Studienangelegenheiten eingereicht werden.

Das Ergebnis der SIP 5 sollte in jedem Fall pünktlich vor KPJ Beginn, am ersten Montag im August, seitens der CEPEA (=Stabstelle für Curriculumsentwicklung und  Prüfungsent – und abwicklung) vorliegen, ab dann darf man das KPJ beginnen.

 

Kriterien für die Absolvierung der 16wöchigen Pflichtmodule:

Prinzipiell gilt, dass die 16wöchigen Pflichtmodule in Österreich neben dem LKI (Univ. Kliniken Innsbruck) entweder an einem Lehrkrankenhaus der Med. Universität Innsbruck, der medizinischen Universität Graz oder der Medizinischen Universität Wien (Achtung: Auch hier muss der Leiter habilitiert sein!) absolviert werden können. Außerhalb dieser Lehrkrankenhäuser werden nur Universitätskliniken (weltweit) oder Krankenhäuser anerkannt, bei denen der Leiter der Abteilung habilitiert ist (Europa). Es wird laut Dr.in Pierer keine Probleme geben, beide Pflichtmodule an einer Institution bzw. an einem Ort in Österreich zu absolvieren. Auch nicht, wenn eines in Österreich und eines im Ausland absolviert wird.

Falls man beide Pflichtmodule im Ausland absolvieren möchte, wird dies nur dann. genehmigt, wenn man sie an zwei verschiedenen Orten (nicht zwingendermaßen in zwei verschiedenen Ländern) absolviert. Es sei aber wünschenswert, dass Studierende das KPJ in zwei verschiedenen Ländern absolvieren um die Mobilität zu fördern.

Möchte man beide Pflichtmodule unbedingt an einem Ort im Ausland absolvieren, können in schwerwiegenden Fällen auch Individualentscheidungen durch das studienrechtliche Organgetroffen werden.
Ein 16wöchiges Pflichtmodul kann keinesfalls an zwei verschiedenen Einrichtungen abgeleistet werden.

 

 

Kriterien für die Absolvierung der Wahlmodule

Alle Wahlfächer dürfen im Ausland absolviert werden, egal wo man die Pflichtmodule absolviert hat. Hier gelten die gleichen Anerkennungsbedingungen wie bei der Absolvierung  der Pflichtmodule im Ausland. Lediglich das 4-wöchige Modul der Allgemeinmedizin kann keinesfalls im Ausland (abgesehen von definierten Praxen in Südtirol) absolviert werden.

 

Welche Bedingungen erwarten uns im KPJ?

Laut Prof. Mutz und Dr.in Pierer sehen die Rahmenbedingungen folgendermaßen aus:

Für die akkreditierten Lehrkrankenhäuser der MUI gibt es Richtlinien und einen Ausbildungsplan, nach denen die KPJler auszubilden sind. Außerdem führt der KPJler sein Logbuch, an dem er sich orientieren kann, welche  Fertigkeiten und Kompetenzen erlernt werden  sollen. Somit steht uns als KPJlern das Recht zu unsere Lehrausbildung einzufordern. Falls sich ein Student „missbraucht“ oder „ungerecht behandelt“ fühlt, kann er dies der Stabsstelle CEPEA melden, damit sich diese um Besserung kümmern kann.

Absolviert man sein KPJ Modul außerhalb des Landeskrankenhauses Innsbruck bzw. der akkreditierten Lehrkrankenhäuser der MUI, hat die MUI wenig bzw. keinen Einfluss auf die Ausbildung der Studierenden. In diesem Fall muss man sich selber darum kümmern, dass man eine gute Ausbildung bekommt und nicht als billige Arbeitskraft ausgenutzt wird.

Bei den laufenden Leistungsüberprüfungen sind in den 16wöchigen Pflichtmodulen in zweiwöchigen Abstand MiniCex oder DOPS vorgesehen (also insgesamt 8) und in den Wahlmodulen im Abstand von einer Woche (also insgesamt 4). Für die Ableistung des KPJs an einem Lehrkrankenhaus der MUI bekommt man Noten, ansonsten „mit Erfolg bestanden“ eingetragen. Das Abschlussgespräch findet an dem jeweiligen Krankenhaus selber statt.

Bislang gibt es noch keine offiziellen Informationen zu Fehlzeiten. Weder Nacht-, noch Wochenenddienste (im Gegensatz zu Wien) sind verpflichtend vorgesehen. Jedoch kann man nach Absprache mit der Station einen Nacht-, oder Wochenenddienst ableisten, und bekommt dafür ausgleichend an einem anderen Tag frei zu bekommen (eine entsprechende Festlegung wird es geben).

In den 16wöchigen Pflichtmodulen kann man am LKI  einmal rotieren, sprich zwei verschiedene Spezialisierungen durchlaufen. An anderen Krankenhäusern kann man, falls es der dort übliche Ausbildungsplan vorsieht auf 4 mal 4 Wochen untergliedern. Dr.in Pierer warnt aber zu oft zu rotieren, da man weniger auf Station eingegliedert wird je öfter man rotiert. Es muss sichergestellt sein, dass der/die KPJ Studierende unter Aufsicht PatientInnen betreuen kann.

Für Allgemeinmedizin gilt, dass wenn die Praxis des Allgemeinmediziners geschlossen ist, der/die KPJlerIn ebenfalls Urlaub hat, ohne dass dies  als Fehlzeit angerechnet wird. Diese Urlaubstage verlängern das AM-Modul aber entsprechend.

 

Aufwandsentschädigung:

Prof. Mutz erklärt: Sobald wir als Studierende eine Aufwandsentschädigung erhalten, ist das KPJ keine Ausbildung mehr, sondern ein Beruf, der uns mit anderen Rechten und Pflichten verbindet, gerade in Bezug auf die Versicherung. Insbesondere „sollen wir dadurch davor bewahrt werden als billige Hilfskräfte ausgenutzt zu werden“. Das KPJ ist kein Praktikum, sondern ein praktisches Studienjahr, und das Studium der Medizin ein Ausbildungsstudium und kein Bildungsweg. Deshalb könne man das KPJ weder mit einem  Praktikum noch mit einem Ausbildungsberuf gleichstellen.

Einige Lehrkrankenhäuser bieten jedoch gratis Kost und Logis an, außerdem versuche man Stipendien zu fördern und gute Konditionen für diese zu schaffen.

 

Wie geht es nach dem KPJ weiter?

Die Bestätigungen der KPJ-Module können einzeln oder gesammelt in der Studienabteilung eingereicht werden. Der Bescheid muss innerhalb von 4 Wochen erstellt werden. Wenn bis dahin auch die Diplomarbeit abgeschlossen ist, steht der Einreichung der Sponsion nichts mehr im Wege.

Für die postgraduelle Ausbildung in Österreich ist vorgesehen statt dem Turnus einen 9 monatigen Common Trunk, auch Basisausbildung genannt, zu absolvieren, in dem nochmal speziell die Fächer Chirurgie (3 Monate) und Innere Medizin (6 Monate) durchlaufen werden. Diese Basisausbildung gilt als „Gegenfächer“ in der Facharztausbildung bzw. ist Teil der Ausbildung zum Allgemeinmediziner. Der Common Trunk ist für den Beginn jeglicher Facharztausbildungen Voraussetzung, die Ausbildung zum  Allgemeinmediziner/in  ist derzeit in Planung. Allerdings obliegt die Einführung des Common Trunks  der Ärztekammer und nicht der Universität, weshalb nicht zu 100 Prozent versprochen werden kann, dass der Turnus zeitgleich mit der KPJ-Verlängerung abgeschafft wird.

Rein theoretisch kann man im Ausland direkt mit der Facharztausbildung beginnen, wenn das Krankenhaus im Ausland dies anbietet. Wenn man im Zeitraum der Facharztausbildung sicher nochmal nach Österreich zurückkehren möchte, sollte man aber unbedingt vorab mit der Ärztekammer abklären, ob diese Zeit der Facharztausbildung im Ausland anerkannt wird. Beendet man seine Facharztausbildung im außer-oder innereuropäischen Ausland  und kehrt dann nach Österreich zurück, obliegt die Anerkennung der Facharztausbildung der Österreichischen Ärztekammer.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,

vom 22. bis 27. Juli 2013 findet am Institut für Medien- und
Kommunikationswissenschaft das internationale Summer Institute der
Association for Cultural Studies (ACS) statt zu dem wir Sie recht
herzlich einladen. Unter dem Thema „The Sights/Sites of Cultural
Studies“ finden Vorträge und Seminare von vor allem internationalen
Wissenschaftler/innen statt.*

Da es derzeit gesetzlich nicht erlaubt ist, dass sich Menschen aus Nicht-EWR-Staaten für die ÖH-Wahl aufstellen lassen, hat die ÖH eine Bürgerinitiative gestartet. Damit eine Online-Petition gestartet werden kann, müssen mindestens 500 Unterstützungserklärungen abgegeben werden.

Ab sofort kann man dafür im ÖH-Sekretariat unterschreiben.

Den Originaltext der Forderung findet ihr im Anhang.

Liebe Grüße,
Eure ÖH

Liebe Studierende!

Jeder hat es sicher mitbekommen, ab Oktober 2013 gibt es eine neue Rektorin an unserer MedUni. Die Nachfolge des jetzigen Rektors wird Prof.in Fritsch antreten.

All die Jahre als Chefin der Anatomie hat sie die Lehre immer weiter zu verbessert und hatte stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Studierenden. Durch ihre lockere (z.T.  schusselige ;) ) Vortragsweise sind Ihre Vorlesungen im ersten Jahr der absolute Renner – regelmäßig wird sie Prof of the Term, sowohl im ersten als auch zweiten Semester. Dass ihr diese Auszeichnungen wirklich am Herzen liegen merkt man spätestens, wenn man die Anatomie betritt. Fein säuberlich werden alle Ehrungen in Schaukästen neben großen Anatomiewerken aufbewahrt.  

Mit ihrer herzlichen und offenen Art erfreute sie uns bei jedem Sezierkurs-Fest und feierte zu diesem Anlass gerne bis in die frühen Morgenstunden mit den Studierenden!

Leider wird sie mit Übernahme ihres neuen Amtes keine Vorlesungen mehr halten können und auch der Sezierkurs wird in den folgenden Jahren ohne sie auskommen müssen. Zwar freuen wir uns für sie, nichtsdestotrotz werden wir sie auf der Anatomie (und im Stadtcafe) vermissen!

Und weil wir wissen wie gerne sie mit uns Studierenden feiert, haben wir für „unsere Helga“ als Dankeschön für ihr Engagement und in der Hoffnung, dass sie uns Studierende in Zukunft nicht vergisst, eine Abschlussparty organisiert!

Wir laden euch alle recht herzlich ein, ein letztes Mal im Stadtcafe mit Prof.in Fritsch bis in die Morgenstunden zu feiern!!

MOTTO: Fritsch goes Hollywood! (Verkleidung erwünscht, aber nicht verpflichtend ;) )

WANN? 3.Mai.2013

Wo?      Stadtcafe

Bei Fragen oder Anregungen stehen euch Moritz von Scheidt und Flo Schlader jederzeit zur Verfügung!

Lust auf ein Abenteuer im Sommer?  Esaase Christian School and Orphanage (ECSO) GHANA

Mehr Infos findest du hier!

Die Arbeiterkammer Tirol schreibt Themen für Diplom sowie Dissertation aus und vergibt für die Bearbeitung dieser Themen einen Förderpreis (zwischen € 1.200,-- und € 2.700,--).
Bewerben können sich Studierende der Universität Innsbruck, der Medizinischen Universität Innsbruck, der FH Kufstein, des MCI, der UMIT oder der FH Gesundheit, für welche das Thema im Rahmen des Studiums von Interesse ist.

Mehr Infos findet ihr im Anhang!

Eure ÖH

Liebe Studierende der Medizinischen Universität Innsbruck! 

Bewege und erlebe Europa von 12.-31.08.2013 in der traumhaften Berglandschaft Tirols während des Europäischen Forum Alpbachs 2012.

Unter dem Thema "Erfahrungen und Werte" diskutieren hochkarätige ExpertInnen aller Disziplinen und Kulturschaffende aus aller Welt das Europa von gestern, heute und morgen. Mehr als 700 Stipendiaten aus ganz Europa nehmen an den Kursen und Debatten teil. Kulturelle Vielfalt und neue Freundschaften machen das Forum Alpach zu einem einzigartigen Erlebnis.

Die Initiativgruppen des Forum Alpbachs ermöglichen dir die Teilnahme an diesem international angesehenen Forum. Interesse?

Wenn du aus Tirol bist oder in Tirol studierst, dann findest du alle weiteren Informationen hier: www.clubtirol.or.at

Bist du aus Vorarlberg? Dann hilft dir folgende Website weiter: www.club-alpbach-vorarlberg.at

Du bist aus Südtirol? Dann bist du hier richtig: www.alpbach.bz.it

Schick deine Bewerbung für ein Vollstipendium bis 2. Mai 2013 an deinen Club!

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

Das Team des Club Alpbach Tirol,

Club Alpbach Vorarlberg und

Club Alpbach Südtirol Alto Adige

 

Hier findest du alle Ausgaben der KURZINFOsion sowie dessen Vorgänger "ÖH Medizin Newsletter"